Gfreuts Ässe

Das Gfreuts Ässe findet in nächster Zeit leider nicht statt.

Rückblick

100 Mal Gfreuts Ässä

Als seinerzeit das Gemeindehaus der reformierten Kirche Einsiedeln gebaut wurde, kam bei Diskussionen der Gedanke auf, dass die Infrastruktur, wie Küche und Saal, nebst dem eigenen Bedarf auch anderweitig genutzt werden sollte. Es wurde in Nachbargemeinden sondiert und Ideen eingeholt. Daraus entstand die Aktion «Es gfreuts Ässe». Gedacht als Möglichkeit für ein geselliges Treffen, Kontakt und Austausch bei einem feinen Essen für Jung und Alt.

Was 2008 begann, wurde am 15. Januar dieses Jahres zum hundertsten Mal im Kirchgemeindesaal offeriert. Dies belegt das Bedürfnis und den Erfolg des Angebots. Acht initiative Frauen hatten die Tische für 42 Gäste hübsch dekoriert und standen nach dem Küchendienst für den Service bereit. Heidi Kälin, die Bäuerin vom Waldweg, zeichnete sich als versierte Köchin aus. Für nur fünfzehn Franken wurde das Menü – eine Suppe mit herzförmiger Einlage, Braten, Kartoffelstock, Bohnen, inklusive eines Stückes Schwarzwälder Torte, plus Mineralwasser und Kaffee – angeboten. Es war zu vernehmen, dass ein solches Menü nicht nur zum Jubiläum aufgetischt wird.

Die Zutaten werden jeweils in der Region eingekauft. Das Gemüse bringt die Köchin aus dem eigenen Garten mit. Bezeichnend war, dass die vier Desserttorten aus verschiedenen Küchen des Teams stammten. Der günstige Preis ist nur möglich, weil die einsatzfreudigen Frauen auf Lohn verzichten. Sie gönnen sich mit dem erhaltenen Trinkgeld aber einmal pro Jahr ein Essen oder eine kleine Reise. Ein allfälliger Einnahmen-Überschuss wird einer sozialen Organisation zugeführt. 

Die acht Frauen konnten von den Gästen einhelliges Lob und ein riesiges Dankeschön für das ausgezeichnete Essen, sowie den flinken Service entgegennehmen. Sie freuen sich bereits auf die nächsten Einsätze am 19. März und am 16. April. Weitere Daten können jeweils dem Einsiedler Anzeiger, dem Gemeindebrief, dem Kirchenboten sowie natürlich hier auf der Homepage der reformierten Kirche Einsiedeln entnommen werden.

Bericht und Foto: Kari Hensler