Gruppe 60+

Besondere Aufmerksamkeit verdienen in unserer Kirchgemeinde all jene Menschen, deren Lebensphase ihnen wieder etwas Zeit und Musse für spirituelle Fragen und gesellige Anlässe erlaubt.

 

Nachmittagsprogramm 60+

Einmal im Monat (ausser Juli und August) laden wir ein zu einem Nachmittagsprogramm mit Workshops, Vorträgen, Diskussionen, gemeinsamer Lektüre, Spielen oder Unterhaltung, Bewegung von Geist und Körper und natürlich immer gemütlichem Beisammensein…

Nächste Termine Nachmittagsprogramm: Flyer  2019 1. Halbjahr

  • Donnerstag, 09. Mai 2019 08:00 (unterwegs) Ausflug 60+ nach St. Gerold
  • Samstag, 15. Juni 2019- Samstag, 22. Juni 2019 08:00 Ferien in Davos
  • Donnerstag, 12. September 2019 14:00 (unterwegs) Spätsommer-Bummel oder Besuch im Altersheim Langrüti
  • Donnerstag, 10. Oktober 2019 14:00 (Jugendraum)
  • Donnerstag, 14. November 2019 14:00 (Mythenraum)


Ferien 60+

Die reformierte Kirchgemeinde Einsiedeln bietet auch Ferien für die Gruppe 60+ an.

Vom 15. bis 22. Juni 2019 verbringen wir gemeinsame Ferien in Davos im Hotel Sunstar.
Alle sind willkommen!

Anmeldungen bitte bis spätestens am 2. Mai 2019
beim Sekretariat
, Spitalstrasse 9, Einsiedeln,
Tel 055 422 03 56 / E-Mail (Klick öffnet Ihr Mailprogramm) 

Wir freuen uns auf ein paar entspannte Tage in froher Gemeinschaft!
Hier finden Sie weitere Angaben zu den Ferien 60+/2019 in Davos

 

Ein weiteres Angebot für Menschen jeden Alters sind die Gemeindeferien, denn diese leben gerade vom Miteinander der Generationen.

Ausflug 60+
Jedes Jahr, entweder im Früh- oder im Spätsommer, geht die Kirchgemeinde einen Tag lang auf eine Reise und versucht dabei, das Angebot speziell auf Interessen und Bedürfnisse der Senioren auszurichten. Die nächste Reise findet am 09. Mai 2019 statt. Anmeldung bis Mittwoch, 28. April 2019 beim Sekretariat.

Alle sind willkommen!

Flyer mit Anmeldeformular Ausflug 60+ 2019


Andachten

Regelmässig besucht Pfarrer Urs Jäger die Altersheime, wo jeweils auch Andachten mit anschliessendem Kaffee für alle angeboten werden.

Link zu den Andachten.

Rückblick Gruppe 60+

Eine bunte Palette von Anregungen am Geschichtenworkshop

Eine illustere Gemeinschaft hat sich am Nachmittag vom 14. März im Kirchgemeindehaus unserer Kirche eingefunden. Der Anlass, zu dem wir einluden, war ein reichhaltiger Geschichtenworkshop. Geschichten sind nicht nur für Kinder unterhaltsam und bereichernd, sondern ebenso für Erwachsene. Die Palette an Geschichten war deshalb bunt gespickt mit Kurzgeschichten besinnlicher Art oder solchen, die ein Lächeln auf das Gesicht zauberten, auch bekannte oder unbekannte Märchen und Geschichten kamen zum Zug.

Über Jahrhunderte wurden Märchen nur mündlich überliefert. Die erste Sammlung, damals eigentlich nur für Erwachsene gedacht, wurde im Jahr 1550 veröffentlicht. Generationen lauschten am Küchentisch, man konnte lachen, schmunzeln, aber gelegentlich überkam wohl die Zuhörerinnen und Zuhörer ein leiser Schauer. Man hat sich zusammengesetzt, fühlte dabei das Gemeinschaftliche – und je nach Geschichte wurden sicher auch Blicke ausgetauscht.

Erstaunlicherweise hat das «Geschichten erzählen», trotz moderner Massenmedien seine Aktualität nie verloren. In den 70er Jahren waren märchenhafte Geschichten wegen ihren zum Teil gewalttätigen Episoden heftig umstritten. KritikerInnen fürchteten, die thematisierte Gewalt könnte sich negativ auf die Zuhörenden auswirken. Seither sind diese Stimmen wieder etwas leiser geworden.

Gewalt erleben wir heute in zahlreichen, vielfältigen Formen. In einem Märchen oder einer Geschichte stehen Grausamkeiten symbolisch für Aufbruch und Veränderung oder als Pendant zu Freundschaft und Nächstenliebe. Geschichten können mithelfen, die eigene Persönlichkeit zu formen und zu festigen – und das bei Gross und Klein, Jung und Alt. Sie widerspiegeln nicht selten unser Leben und den Urglauben an das Gute.

Ich persönlich sehe es wie mit unserer Bibel, auch sie spielt mit Gleichnissen und Symbolen, auch ihre Weisheit muss zur heutigen Zeit passend interpretiert werden, nur so hilft sie uns auf unserem Lebensweg. Lassen wir es doch wieder zu, ein Lächeln, einen Rückenschauer, eine lebendige und menschliche Gestik zu erleben. Lassen wir uns auch im fortgeschrittenen Alter durch Geschichten und Märchen auf unserem Weg inspirieren.

Bericht und Zeichnung: Erika Weber, Kirchgemeinderätin