Kinderweihnacht

Rückblick

Kinderweihnacht 2020 - Kein Lockdown im Himmel

Wie jedes Jahr in der Weihnachtszeit haben die Engel die Aufgabe, bei den Hirten zu singen und musizieren. Dazu steigt eine Gruppe Engel in den himmlischen Estrich hinauf, um nach den Musikinstrumenten zu suchen.
Sie finden dann aber etwas anderes, was sie in ihrem Eifer beschädigen. Bevor dies von anderen Engeln bemerkt wird und es dafür Schelte gibt, beschliessen sie, auf der Erde Hilfe für ihr Dilemma zu suchen.
Sie erleben dabei die Hektik in Bethlehem, begegnen den drei Königen und finden schlussendlich Hilfe bei den Hirten. Die sind selber ganz erstaunt, dass sie das Problem der Engel ohne grosses Dazutun lösen können.
Beim Krippenspiel unter der Regie der Katechetin Karin Pfister kamen die neuen Kulissen zu ihrem ersten Einsatz. Als weitere Neuheit wurde das Schauspiel der Kinder vom Pfarrer auf einem Film festgehalten und an den Gottesdiensten an Heiligabend und Weihnachten präsentiert.
Bericht und Bild, Karin Pfister, Religionslehrerin

Video Weihnachten 2020

Kinderweihnacht 2019 mit Krippenspiel "die Sonnenwirtin"

Die Beteiligten der Kinderweihnacht meisterten trotz Renovierungsarbeiten in der Kirche die besonderen Herausforderungen. Nach dem Gottesdienst wurde das 15. Adventsfenster beleuchtet.

Am 3. Adventssonntag führten 17 Kinder ein amüsantes Weihnachtsspiel mit Tiefgang auf. Von den diesjährigen Hürden vor der Aufführung war nichts mehr zu spüren. Aufgrund der momentanen Situation konnte nämlich nicht auf die bewährten Kulissenelemente zugegriffen werden. Aber Eckhard Schmid bewältigte dies bravourös und schuf ein stimmiges Szenarium auf der improvisierten Bühne. Auf dieser war, wie damals in den Herbergen, kaum Platz, so dass die Hirten keine Schafe zu hüten bekamen, für deren Rolle die Kinder sowieso zu gross waren. Um trotzdem jedem eine Sprechrolle zuteilen zu können, schrieb die Religionslehrerin Karin Pfister ein Stück mit Doppelbesetzungen.

Im Mittelpunkt stand die Sonnenwirtin, hinter deren Herberge im Stall das heilige Paar heimlich Unter-schlupf gefunden hatte. Der Wirtin ging es in erster Linie darum, aus der Volkszählung den grössten Nutzen zu ziehen. So schikanierte sie ihren Mann und ihre Köche – für die Zuschauer aufs Köstlichste – und lästerte über arme Kundschaft und dreckige Hirten.

Wie die Wirtin schlussendlich einen Wandel durchmachte und sich von der Geburt des Christus berühren liess, griff Pfarrer Urs Jäger in seiner Predigt auf. Zum Schluss dankte er den Kindern für ihr eindrückliches Spiel, das sie mit fünf Mundartliedern unter der Klavierbegleitung von Stefan Meyer abrundeten.

Im Anschluss konnte draussen das von Erika Veyre hergerichtete Adventsfenster bestaunt werden und beim gemeinsamen Punsch mit Zöpfli klang der stimmige Abend aus.

Text und Bild: Karin Pfister

Kinderweihnacht 2018 - Flucht aus Ägypten

An der Kinderweihnacht der reformierten Kirche fand die Geschichte der Geburt von Jesus nicht mit dem Besuch der Könige ein Ende, sondern wurde mit der Flucht nach Ägypten fortgesetzt. Nach dem Gottesdienst wurde das 16. Adventsfenster beleuchtet.

Am 3. Adventssonntag führten 23 Kinder aus drei Religionsklassen ein ausgefeiltes Krippenspiel auf. Weil das Stück in verschiedenen Orten spielte, gab es auf der engen Bühne eine Kulisse der besonderen Art: Mittels eines schwenkbaren Elementes befanden sich die Schauspieler mal in Nazareth, in Betlehem oder auch in Ägypten. Dahin waren nämlich Maria und Josef mit ihrem Kind geflüchtet, aus Angst vor dem rachsüchtigen Herodes. Und dort erzählten sie von ihren Erlebnissen rund um die Engel, die Hirten und dem Besuch der Könige im Stall. Auf subtile Art brachten sie die Gottesdienstbesucher sowohl zum Nachdenken als auch zum Schmunzeln.

Damit jedem Kind eine Sprechrolle zugeteilt werden konnte, und aufgrund des stetigen Wechsels zwischen den Handlungsorten, wurden ein paar Figuren zweifach besetzt und mit identischen Kostümen ausstaffiert. Unter der Regie der Religionslehrerin Karin Pfister wurde alles zu einem sinnvollen Ganzen zusammengefügt und mit stimmigen Dialektliedern umrahmt. Pfarrer Urs Jäger dankte den Kindern für ihre beachtliche Leistung und spann den Faden in seiner kurzen Predigt weiter. Im Anschluss der Kinderweihnachtsfeier wurde das aktuellste Adventsfenster beleuchtet, während die Gottesdienstbesucher bei Punsch und Zöpfli noch etwas im Freien verweilten.

Text und Bild Karin Pfister