Kinderweihnacht

Rückblick

Kinderweihnacht 2018 - Flucht aus Ägypten

An der Kinderweihnacht der reformierten Kirche fand die Geschichte der Geburt von Jesus nicht mit dem Besuch der Könige ein Ende, sondern wurde mit der Flucht nach Ägypten fortgesetzt. Nach dem Gottesdienst wurde das 16. Adventsfenster beleuchtet.

Am 3. Adventssonntag führten 23 Kinder aus drei Religionsklassen ein ausgefeiltes Krippenspiel auf. Weil das Stück in verschiedenen Orten spielte, gab es auf der engen Bühne eine Kulisse der besonderen Art: Mittels eines schwenkbaren Elementes befanden sich die Schauspieler mal in Nazareth, in Betlehem oder auch in Ägypten. Dahin waren nämlich Maria und Josef mit ihrem Kind geflüchtet aus Angst vor dem rachsüchtigen Herodes. Und dort erzählten sie von ihren Erlebnissen rund um die Engel, die Hirten und dem Besuch der Könige im Stall. Auf subtile Art brachten sie die Gottesdienstbesucher sowohl zum Nachdenken als auch zum Schmunzeln.

Maria und Josef im Doppel

Damit jedem Kind eine Sprechrolle zugeteilt werden konnte, und aufgrund des stetigen Wechsels zwischen den Handlungsorten, wurden ein paar Figuren zweifach besetzt und mit identischen Kostümen ausstaffiert. Unter der Regie der Religionslehrerin Karin Pfister wurde alles zu einem sinnvollen Ganzen zusammengefügt und mit stimmigen Dialektliedern umrahmt. Pfarrer Urs Jäger dankte den Kindern für ihre beachtliche Leistung und spann den Faden in seiner kurzen Predigt weiter. Im Anschluss der Kinderweihnachtsfeier wurde das aktuellste Adventsfenster beleuchtet, während die Gottesdienstbesucher bei Punsch und Zöpfli noch etwas im Freien verweilten.

Text und Bild Karin Pfister