LektorenInnen

Können Sie sich vorstellen, vor einem Publikum etwas vorzulesen?

Was ist eine Lektorin oder ein Lektor? Eine Lektorin oder ein Lektor unterstützt die Pfarrperson bei der Predigt. Es gibt verschiedene Varianten des Einsatzes, doch das Vorlesen von Bibelversen im Gottesdienst ist zentral. So kontaktiert die Pfarrperson jeweils das Mitglied, welches an der Reihe ist und schlägt die für einen Gottesdienst passenden Texte und den Ablauf der Lesung vor.

Die Dateneinteilung findet halbjährlich statt. Einmal im Jahr wird sie nach wie vor im Kirchgemeindehaus gemacht. Neu gibt es jetzt, einmal im Jahr, auch einen Ausflug, an dem wir diese Einteilung vornehmen und uns im Anschluss ein Abendessen gönnen.

Warum werden in der reformierten Kirchgemeinde Einsiedeln überhaupt Lektor/innen eingesetzt? Ein Gottesdienst wird bunter und lebendiger, wenn sich verschiedene Stimmen an die Kirchenbesucher richten. Mit einer Lektorin oder einem Lektor findet der gemeinschaftliche Aspekt von Gottesdiensten seine passende und abwechslungsreiche Ausdrucksweise.

Was könnte mir das bringen? Das Sprechen vor einem Publikum gehört zu den am weitesten verbreiteten Ängsten, die es gibt. Wird diese Angst überwunden und die damit verbundene Herausforderung angenommen, stellt man schnell fest, dass der Einsatz als Lektor/in unsere ganze Persönlichkeit fördert und uns selbstbewusster macht. Für alle, die als Lektor/in bei uns einsteigen wollen, wird übrigens gratis ein interessanter, persönlichkeitsbildender Nachmittagskurs angeboten.

Gluschtig gmacht?

Bei Interesse melden Sie sich gerne im Sekretariat unserer Kirchgemeinde.
Tel. 055 422 03 56 E-Mail (Klick öffnet Ihr Mailprogramm)

Rückblicke der LektorInnen-Gruppe

Ausflug mit den LektorenInnen im August 2018 auf der Schanze Einsiedeln

Mit dem Zitat vom Vincent von Gogh «Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren!» und unter der Führung vom Kirchgemeinderatsmitglied Erika Weber hat sich eine illustre Gruppe auf den Weg gemacht, die Vierer-Schanzenanlage hier auf dem Platz Einsiedeln zu besichtigen. Wichtige Punkte, die in der Führung zur Sprache kamen, waren: wie wird das Skispringen erlernt, was war auf diesem Gebiet früher von Bedeutung, wie ist der Schanzenbelag zusammengesetzt und wie wird diese interessante Sportart heute gelebt? Vom LektorenInnenteam wurden spannende Fragen gestellt und das Wohlwollen der Besuchenden, gegenüber dem Skispringen war absolut spürbar.  

Ein Höhepunkt unseres Ausfluges war sicher die Fahrt mit dem kleinen Sessellift zu der 117m-«Hillsize»-Schanze und der darauf folgende, tolle Ausblick vom 44 Meter hohen Turm. Die 117m-Schanze ist die grösste der vier Einsiedlerschanzen und die grösste Mattenschanze der Schweiz. So trainieren auf ihr auch regelmässig Spitzenathleten aus der Schweiz und aus anderen Nationen. Dank ihrer Grösse lässt sie atemberaubende Sprünge bis um die 120-Meter-Marke zu. Im 2008 wurde der Schanzenrekord von 121 Meter erreicht. Seit 1933 hat in Einsiedeln das Skispringen seinen Platz – damals natürlich mit wesentlich einfacheren Mitteln. Zur Tradition gehört, dass ein Teil des Trainings auch heute noch im Klosterestrich stattfindet, da man dort nicht vom Wetter abhängig ist. 

Nach gut zwei Stunden ging es in das Restaurant Berghof, wo die neuen Daten für das LektorenInnenteam besprochen und gesetzt wurden und auch ein feines Essen auf uns wartete. 

Es war eine tolle Gruppe und die Schreibende freut sich bereits jetzt auf den nächsten Event mit diesem Team. 

Bericht und Zeichnung: Erika Weber, Kirchgemeinderätin Ressort Unterricht