Konfirmationsunterricht

Unser Konfirmationsunterricht


Das Angebot für den Konfirmationsunterricht schliesst direkt an den Unterricht in der 7. und 8. Klasse an und übernimmt auch dessen Form, mit einer Projektmappe, aus der die KonfirmandInnen auswählen können, was sie interessiert. Pflichtprojekt ist das Konfirmations-Weekend.

Begleitet sind diese Projekte von regelmässigen Treffen mit den Pfarrpersonen. An diesen Treffen wird einerseits eine gewisse Grundkenntnis über die reformierte Kirche und ihre Eigenheiten (in Geschichte, Sakramenten und Organisation) vermittelt.

Anderseits soll die Konfirmationsfeier von den KonfirmandInnen selber vorbereitet werden. Mit dieser Feier werden die Jugendlichen als mündige Christen aus der Unterrichtspflicht entlassen.

Der Konfirmationsunterricht ist die Vorbereitung für die Konfirmation.

 

 

Rückblicke zum Konfirmationsunterricht

Konfirmationsweekend 2020: Highlight auf dem Stoos

Am Samstag, 12. September 2020 startete unsere Gruppe von 14 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Bahn und Bus zum verlängerten Konfirmationsweekend auf dem Stoos. Schon der letzte Teil der Anreise war ein Highlight – fuhren wir doch mit der steilsten Drahtseilbahn der Welt, sicher von der Talstation auf den Stoos.

Unser Domizil war das Gruppenhaus «Sennhütte». Nach der Einquartierung starteten bereits die ersten aktiven und lebensnahen Unterrichtseinheiten unter der Leitung von Pfarrerin Réka Jäggi und Pfarrer Urs Jäger. Solche Lektionen begleiteten unser Lager, denn sie sind eine wichtige Grundlage für die Konfirmation vom kommenden Jahr. Die Reise- und Küchencrew, Erika und Markus Weber, rundete das Team der Verantwortlichen ab.

Das kleine schmucke Kirchlein auf dem nahegelegenen Hügel, diente sehr gut als Klassenfoto-Kulisse. Am Montag (Engelweihe) konnte die Konfirmationsklasse nach dem Grillieren sogar das kühle Bad im gut erreichbaren «Moorseeli» geniessen. Diese Abkühlung konnte man bei dieser Hitze richtig gebrauchen. Am Nachmittag vor dem «nach Hause gehen», wurden wir mit einer fachkundigen Führung in die Ingenieurskunst der Stoosbahnen eingeführt. Eine interessante Hintergrundinformation ist, dass die Stoosbahn, welche die steilste Drahtseilbahn der Welt ist, innert ca. 6 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 36 Stundenkilometer oben respektive unten ankommt. Das ist sehr beeindruckend, steht man in den Kabinen doch trotz diesem steilen Gelände immer horizontal.

Am früheren Abend kehrte die Konfirmationsklasse müde, aber doch zufrieden wieder nach Einsiedeln zurück.

Bericht und Bilder: Erika Weber, Kirchgemeinderätin

Konfirmation 2020

Am Sonntagmorgen, 30. August, kurz vor 9.30 Uhr, wurde es lebendig rund um die reformierte Kirche von Einsiedeln. Dieses Jahr ist auch bei den Konfirmanden wegen Corona nicht alles so wie üblich. Aus diesem Grund wurde die Aufnahme der Konfirmanden als Kirchenmitglieder vom Frühling auf den Spätsommer verschoben. Dieser Sonntagmorgen war ausgefüllt mit zwei aufeinander folgenden Konfirmationen. Trotz den vorgängigen Organisationen, kamen die vielen erwartungsvollen Konfirmanden und Konfirmandinnen mit ihren Familien und Freunden zahlreich in unsere Kirche, um dieses Fest zu feiern.
Der erste Akt von diesem speziellen Gottesdienst war die Vorstellung anhand diverser Fotos auf der Leinwand, neckisch und liebevoll stellten die Jugendlichen einander vor.
Nach der speziellen Vorstellungzeremonie zeigten die Jugendlichen mit Bibelversen auf, auf was sie besonders achten möchten in ihrem zukünftigen Leben.
Unsere Organistin, Frau Mi-Sun Weber, verstand es, dem Ganzen einen würdigen musikalischen Rahmen zu geben.
Besondere Darbietungen neben den Lesungen wurden vorgeführt, so auch ein Musikstück, gespielt von Jana Schneider, begleitet von ihrem Lehrer Josef Manser. Auch eine fremdsprachige Begrüssung und ein sympathischer Gesang durch Jana Oberlin gaben dem Anlass eine pfiffige Note.
Beim Schwerpunkt der Predigt hat sich unser Pfarrer, Urs Jäger, dem Apostel Paulus mit dem wichtigen Thema „Liebe“ gewidmet. Auch die Ehrlichkeit und das Vertrauen wurden thematisiert. Eigenschaften, welche wichtig sind für ein ganzes Leben.
Unsere Pfarrerin, Réka Jäggi, hat mit Würde das Bekenntnis für unseren Glauben und die Aufnahme der Konfirmandinnen und Konfirmanden in unsere Kirche feierlich umrahmt.
Der Kirchgemeinderat, vertreten durch Erika Weber, hat in einem kleinen Votum, Nelson Mandela erwähnt, der trotz sehr vielen widrigen Lebensumstände und 28 Jahren Gefangenschaft nie den Mut verlor und auch immer positiv blieb.
Nach dieser kleinen Ansprache wurde jeder Konfirmandin / jedem Konfirmanden von Erika Weber eine Bibel und eine Rose abgegeben. Der Abschluss der Feier zeigte sich würdig, mit Gebet und Segen wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Familie und Freunden mit einem „give away“ zu ihrem persönlichen Fest verabschiedet. Durch die Corona-Vorschriften war es leider nicht möglich, einen Apéro anzubieten um das Miteinander zu pflegen. So wurde stattdessen eine Garnitur Schafböcke an alle Anwesenden verteilt.

Bericht und Bilder: Erika Weber, Kirchgemeinderat / Ressort Unterricht

Ein prägendes Top-Konfirmationsweekend 2019

So ungefähr kann man das verlängerte Wochenende, das Konf’weekend der reformierten Kirche Einsiedeln, über den 1. November beschreiben. In diesen drei Tagen erlebten wir eine tolle und interessierte Klasse, in einer super Unterkunft. Unser Domizil war, wie im letzten Jahr, das 600-jährige Toggenburger-Bauernhaus in Nesslau, welches wir auch in diesem Jahr, mit allen Facetten geniessen durften.

Dank einer Föhneinlage am Samstag, zeigte sich das Toggenburg mit seinen Churfirsten und dem Säntis von der besten Seite. Der Höhepunkt von diesem Konfirmationsweekend war die Führung durch die Geburtsstätte von Huldrych Zwingli in Wildhaus. Ebenfalls ein Highlight war die Fahrt mit dem Doppelstockbus nach Wildhaus. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Huldrych Zwingli war mit seinen zehn Geschwistern zusammen in diesem Haus in Wildhaus aufgewachsen. Er hat eine äusserst interessante Biographie, war er doch um 1516 Leutpriester hier in Einsiedeln, wo er weitere erkennbare Spuren hinterlassen hat. Eine fesselnde Persönlichkeit, dieser Mönchsanwärter, Reformator, Patriot, Humanist und konstruktiver Querdenker (Oskar Farner, aus heutiger Sicht). Diese Informationen über Zwingli wurden von den Konfirmandinnen und Konfirmanden aufmerksam verfolgt.

Aber auch die beiden anderen Tage boten wichtiges Wissen für die kommende Konfirmation, vermittelt durch unseren Pfarrer Urs Jäger und Pfarrerin Réka Jäggi. Zuständig für die Reise plus Küche, waren wiederum das unterdessen eingespielte Team Markus und Erika Weber. Mit einem Rucksack voll von neuem Wissen und Erlebten sind die Reisenden wohl müde, aber zufrieden am Sonntagabend nach Einsiedeln zurückgekehrt.

Bericht: Erika Weber, ref. Kirchgemeinderätin, Ressort Unterricht
Bilder: Markus Weber

Eine lebendige Konfirmation 2019

Es schneite wohl leise und besinnlich, aber in der reformierten Kirche stand nicht etwa ein Weihnachtsbaum, sondern eine «Soundanlage» neben der Orgel, die neugierig machte. Konfirmandinnen und Konfirmanden in fescher Garderobe waren schon zeitig bei erwartungsvollen Gesprächen vor Ort. Die Spannung, was da kommen möge, lag in der Luft!

Diesen Festanlass der Konfirmation wollten die Familien nicht verpassen. So stiess die Kirche an ihre Kapazitätsgrenze und musste zur Freude der Verantwortlichen, durch das Öffnen der Schiebetüre zum Saal, auf das Maximum vergrössert werden. Das Eingangspiel und auch die weitere Orgelmusik wurden vom Kirchgemeindepräsidenten Stefan Meier ausgeführt.

Danach war die Bühne frei für die Hauptpersonen: Mit einer Powerpoint-Präsentation haben sich die Jugendlichen gegenseitig vorgestellt. Diese Darbietung mit Kleinkinderfotos hat einigen BesucherInnen ein Schmunzeln entlockt. Unter dem Titel «Zwingli heute» wurden auch die Themen Klimaschutz und Gerechtigkeit aufgenommen. Dazu hat die musikalische Begleitung immer wieder für ein auflockerndes Intermezzo und die passende Umrahmung gesorgt.

Ein wichtiger Teil der Feier bestand darin, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden einen selbst gewählten Bibeltext mit passendem Bild als Lebenstext präsentiert haben. Diesen durften sie nach der Feier mit nach Hause nehmen. Unsere Pfarrerin Réka Jaeggi hat mit einem kurzen Bibeltext, mit der Kernaussage «die Liebe sollte immer aufrichtig sein», dem Anlass einen würdigen Rahmen gegeben. Schliesslich hat Kirchgemeinderätin Erika Weber ein kleines Referat über die Flamme als Symbol für die Einzigartigkeit des Menschen gehalten und so Ihre Grüsse und ein Willkommen an die Jugendlichen unserer Gemeinde weitergegeben.

Tanz und Musik kamen mit einem «fetzigen» Sound zum Einsatz und der Segen durch Pfarrer Urs Jäger hat dem Ganzen den nötigen feinen Schliff gegeben. Der anschliessende Apéro, ermöglicht durch viele helfende Hände, war ein guter und schöner Ausklang. Infolgedessen wurde die Kirche mit der Konfirmation 2019 – welche zugleich der letzte Gottesdienst vor dem Umbau war – in ihrem alten Kleid ehrenvoll verabschiedet. Und die Festgemeinde durfte eine sehr lebendige Konfirmation miterleben, die durch Jugendlichen selber gestaltet wurde.

Bericht und Bild: Erika Weber, Kirchgemeinderätin, Ressort Unterricht

Konfirmations-Weekend 2018 in Nesslau

Konfirmationsreise zu Zwingli
Am Freitagmorgen, dem 14. September und am Tag der Engelweihe, zog eine illustre Gruppe Richtung Bahnhof. Die Reise führte nach Nesslau / Neu St. Johann in ein gut eingerichtetes sechshundertjähriges altes Toggenburger-Bauernhaus. Die Wärme und die Einzigartigkeit dieses Hauses haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden drei Tage lang begleitet und in seinen Bann gezogen. Für das seelische Wohl der Jugendlichen waren der Pfarrer Urs Jäger und die Pfarrerin Réka Jaeggi verantwortlich, für das Organisieren und das kulinarische Wohlbefinden Erika und Markus Weber.

Am Freitag war der Tag der Vorstellungsrunde und des «Kennenlernens». Unser erster Halt war auf dem romantisch gelegenen «Inseli an der Thur». Da liess sich feststellen: Eine Suppe auf dem Feuer gekocht, schmeckt doppelt so gut! Nach dem gemeinsamen Essen führte ein kleiner Marsch in das erwähnte Domizil.
Der Nachmittag fand ganz im Zeichen von Reformator Ulrich Zwingli statt. Eine landesprägende Figur in der Zeit der Reformation. Zwingli war auch für zwei Jahre, von 1516–1518 als Leutpriester im Kloster Einsiedeln.
Unser Abend war dann mit Essen und Spielen ausgefüllt, bevor man die Hellhörigkeit, die in diesem Fall von Vorteil war, in diesem Holzhaus geniessen konnte!

Auch der zweite Tag war dem Reformator Ulrich Zwingli gewidmet. Schwerpunkt war die Besichtigung des Zwingli-Geburtshauses in Wildhaus mit einem Doppelstöcker-Postautobus. Ein Haus voller Geheimnisse – mit den Erklärungen von Pfarrer Urs Jäger war der Besuch jedoch überschaubar.

Am Sonntagmorgen konnten wir einen abschliessenden Gottesdienst mit Pfarrerin Réka Jaeggi geniessen, bevor es wieder zum «Inseli an der Thur» ging, wo wir auf dem gut ausgerüsteten Areal unsere Würste mit Zutaten grillierten. «Petrus» hat uns, wie man so sagt, «gutes Wetter gebracht»: die Sonne war alle Tage mindestens einmal zu Gast!

Zufrieden, gesund und munter, mit vielen Erlebnissen und mit guten Gedanken, erreichten wir per Bahn wieder Einsiedeln. Ein solches Weekend mit einer aufgestellten Klasse ist für alle Beteiligten ein positives Erlebnis.

Bericht und Bild: Erika Weber

Konfirmation am Palmsonntag 2018 in der reformierten Kirche Einsiedeln

Unter den bekannten Kirchenklängen der reformierten Kirche Einsiedeln strömten die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Angehörigen und Freunden aus Einsiedeln und den dazu gehörigen Gemeinden zum festlichen und kirchlichen Anlass ihrer Konfirmation. Jedes Jahr von Neuem, ein Fest, welches immer gute und positive «Nachwehen» garantiert. Der Gottesdienst wurde durch die Konfirmandenklasse selber gestaltet und durch die beiden Pfarrpersonen, Réka Jaeggi und Urs Jäger begleitet. Auch die Lieder wurden vollumfänglich von den Jugendlichen zusammengestellt.

Der lebendige Gottesdienst startete mit ein paar eigenen Worten der Konfirmandinnen und Konfirmanden. Sie erklärten was Ihnen ihr Bibelvers bedeutet. Man staunte über die Tiefe und die Sinndeutungen, welche hier die jungen Leute aufzeigten. Danach wurde, in einem kleinen gemeinsamen Dialog, von Jugendlichen die Bedeutung vom «Unser Vater» hinterfragt. Frau Réka Jaeggi hat in ihrer Predigt erklärt, wie oft wir als Menschen vor eine Bestimmung gestellt werden. Die Frage, ob wir als junger Mensch für unseren Glauben, ja für unsere Kirche einstehen, wäre auch so eine Frage. Eine Kirche muss lebendig, kritikfähig und engagiert sein und bleiben. Auch hier ist ein stetiger Erneuerungsprozess wichtig und richtig. Aber das funktioniert nur mit engagierten Mitmenschen.

Im Anschluss an die eigentliche Konfirmation haben einige Jugendliche ihrer Freude durch einen Ausdruckstanz mit akrobatischem Abschluss eindrücklichen Raum gegeben. Urs Jäger hofft auf weitere Treffen, weitere Austauschmöglichkeiten mit diesen jungen zukunftsorientierten Menschen. Auf einen Kaffee sei immer jeder und jede willkommen.

Im Namen des Kirchgemeinderates brachte Erika Weber ihre besten Wünsche, unterstrichen mit einer Metapher über gute und böse Gedanken. Auch bei der Kollekte haben die Jungen mitgeredet. Die eine Hälfte der hoffentlich gut bespickten Kollekte wird für das Sportzentrum Allmeind gespendet und die andere Hälfte für unser Afrikaprojekt.

Sogar das Wetter hat gut mitgespielt, der Apéro konnte bei Bedarf draussen genossen werden.

Bericht: Erika Weber, Foto: Familie Scheerle

Drei Tage auf den Spuren der 500-jährigen Reformation 2017

Am Freitagnachmittag, dem 3. November 2017, bestieg eine lebendige Gruppe von jugendlichen Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihrer Betreuungscrew den Car vor der reformierten Kirche Einsiedeln. Die Reise führte nach Genf, wo ein vielseitiges Festivalprogramm mit dem Namen «ReformAction» auf uns wartete.

Das Festival begann mit einer besinnlichen Feier zur «Nacht der Lichter» in der Kathedrale Saint-Pierre. Danach ging es weiter mit einem Sternenmarsch zum Parc des Bastions. Dort feierten wir mit weiteren Tausenden den gemeinsamen Festivalstart «Mut zur Reformation». Das Lichtermeer und das multimediale Spektakel um den steinigen Calvin herum, waren imposant. Danach doch etwas müde geworden, suchten wir mit einem weiteren Fussmarsch unser Nachtlager auf, welches sich am anderen Ufer des Rotten-Flusses befand.

Der Samstagmorgen wartete mit einem speziellen Programm auf uns. Auf eindrückliche Weise wurden wir eingeführt in das Thema: «Wie bieten Mitmenschen ihren täglich erlebten Behinderungen die Stirn?» Wir übten kurz, praxisbezogen, aber doch erfolgreich die Blindenschrift und wurden auch in die Gehörlosensprache eingeführt. Es zeigte sich, dass nicht nur in der alltäglichen Verbalsprache gelegentlich verletzende Begriffe auftauchen, die man aus Rücksicht gegenüber Anderen, auswechseln sollte. Nein, auch an der Gebärdensprache wird fortlaufend gearbeitet und auch in ihr gibt es «politisch inkorrekte» Gebärden, die mit der Zeit durch neutralere ausgewechselt werden. Die Gebärdensprache ist also eine lebendige Sprache und entwickelt sich immer weiter.

Am Samstagnachmittag lag der Schwerpunkt von «ReformAction» in einer Grossveranstaltung mit Konzerten, diversen Rednerinnen und Rednern, Tänzen und Bands in der Palexpo-Arena, gleich neben dem Genfer Flughafen. Auch hier war es so, dass die Arena sehr gut besucht wurde – und der Lärmpegel wurde der Jugend angepasst! Am späteren Abend fanden in der Arena weitere Events, wie Pantomime, «Worship», «Taizé Reloaded», Videos, Musik und Sport statt, die alle individuell besucht werden konnten. Der letzte Tag, der Sonntag, wurde mit einem Festgottesdienst abgeschlossen, der vom SRF für die «Sternstunde Religion» übertragen wurde und in zahlreichen Kirchen in Genf von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Festivals mitverfolgt wurde. In einer dieser Kirchen, dem Temple de la Fusterie – eine von hugenottischer Architektur inspirierte Kirche des protestantischen Barock aus dem 18. Jahrhundert – sassen auch wir mit unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden. Auf einer riesigen Leinwand konnten wir dort den Gospelchor und weitere musikalische Einlagen geniessen, die der Feier einen bewegenden und würdigen Rahmen gaben.

Gemütlich, zufrieden, und auch müde durch die vielen Eindrücke und Aktivitäten, starteten wir unsere Heimfahrt, die dank einem ruhigen und sehr angenehmen Chauffeur problemlos und «in Time» verlief. Nicht zuletzt ist zu erwähnen, dass das Ganze einen herzlichen Abschluss in einem gemeinsamen Essen in Grauholz fand.

Die Jugendlichen machten sehr gut mit, es war ein «Highlight» mit dieser Gruppe diese einmalige Feier der 500-jährigen Reformation zu besuchen. Aber auch die gute Zusammenarbeit zwischen Réka Jäggi, Edwin Egeter, Markus Weber und mir haben mitgeholfen, dass sich alle sehr gerne an diese Tage erinnern.

Bericht: Kirchgemeinderätin Erika Weber
Foto: Markus Weber