Publiziert von: Edwin Egeter
Bereitgestellt: 07.04.2026
März 2026 - Gedanken zur Monatslosung
Mitgefühl hat nichts an Aktualität und Notwendigkeit eingebüsst.
Edwin Egeter,
Jesus weinte. Joh 11,35 (ZUB)
Joh 11,35, der kürzeste Vers der Bibel, verweist auf die Kraft der Tränen als Ausdruck tiefen Mitgefühls. Jesus zeigt, dass wahre Anteilnahme – selbst in seiner Rolle als «Rabbi» – mehr sagt als tausend Worte: Er spricht sein Mitgefühl nicht nur aus, sondern lässt es sichtbar werden und teilt es.
Er weint mit den Trauernden, nicht nur um Lazarus, sondern auch über die Gebrochenheit der Welt: über das unfassbare Leiden, welches Menschen durch Tod, Krieg, Trennung und Vergänglichkeit immer wieder heimsucht. Diese über 2000 Jahre alte Szene tiefen Mitgefühls hat nichts an Aktualität und Notwendigkeit eingebüsst.
Die Tränen weisen jedoch nicht nur auf das Tragische hin, sondern auch auf das Tragende: Wir sind nie allein. Die Gegenwart der Liebe ist da, sogar in Trauer und Not – wenn wir den Mut und die Kraft finden, uns ihr zu öffnen.
Text und Bild: Dr. phil. Edwin Markus Egeter (Bild: Lachen SZ)
Joh 11,35, der kürzeste Vers der Bibel, verweist auf die Kraft der Tränen als Ausdruck tiefen Mitgefühls. Jesus zeigt, dass wahre Anteilnahme – selbst in seiner Rolle als «Rabbi» – mehr sagt als tausend Worte: Er spricht sein Mitgefühl nicht nur aus, sondern lässt es sichtbar werden und teilt es.
Er weint mit den Trauernden, nicht nur um Lazarus, sondern auch über die Gebrochenheit der Welt: über das unfassbare Leiden, welches Menschen durch Tod, Krieg, Trennung und Vergänglichkeit immer wieder heimsucht. Diese über 2000 Jahre alte Szene tiefen Mitgefühls hat nichts an Aktualität und Notwendigkeit eingebüsst.
Die Tränen weisen jedoch nicht nur auf das Tragische hin, sondern auch auf das Tragende: Wir sind nie allein. Die Gegenwart der Liebe ist da, sogar in Trauer und Not – wenn wir den Mut und die Kraft finden, uns ihr zu öffnen.
Text und Bild: Dr. phil. Edwin Markus Egeter (Bild: Lachen SZ)
